Für Kinder und Jugendliche

Wir stehen Kindern und Jugendlichen zur Seite, die es im Leben nicht so leicht haben.
Wenn aller Anfang schwer ist, dann sind wir da. Wir machen uns für beste Entwicklungschancen für Kinder und Jugendliche stark und begleiten diese je nach Bedarf ambulant, teilstationär oder stationär. Von der Tagesgruppe über die Einzelbetreuung bis hin zu stationären Wohnformen, eigenen Schulen und einer Kindertagesstätte. In unseren Häusern, aber auch ambulant, bieten wir Kindern und Jugendlichen Orte, die beides sind: Unterstützung und familiäres Umfeld.

Ein zweites Zuhause: Unsere stationären Angebote
Mit unseren Wohngruppen im Hohberghaus schaffen wir einen geschützten Ort für Kinder und Jugendliche. Unser Anspruch ist es, Kindern aus der Region genauso wie unbegleiteten Geflüchteten ein Gefühl von Geborgenheit und Gemeinschaft zu vermitteln. In Wohngruppen für Mädchen ab 6 und ab 13 Jahren, als Verselbstständigung ab 16 Jahren oder in Außenwohngruppen in Sprantal speziell für Jungen ab 12 Jahren.

Unsere stationären Angebote
Inobhutnahme
Die Inobhutnahme bietet jungen Mädchen ab 6 Jahren in herausfordernden Lebenslagen einen sicheren und unterstützenden Rückzugsort. Unsere Wohngruppe ermöglicht ihnen rund um die Uhr Schutz und eine wertschätzende Betreuung durch erfahrene Fachkräfte. Ziel ist es, den Mädchen Sicherheit und Vertrauen zu geben und sie bei der Bewältigung ihres Alltags zu unterstützen, um ihnen eine positive Zukunftsperspektive zu eröffnen.
Wohngruppen für Mädchen
Unsere Wohngruppen unterstützen Mädchen ab 13 Jahren, die aufgrund familiärer oder schulischer Herausforderungen nicht mehr zu Hause leben können. In einem fördernden Umfeld entwickeln sie durch soziales Lernen und schulische Förderung ihre Fähigkeiten weiter. Erfahrene Fachkräfte bieten eine ganzjährige Betreuung, die durch Gruppenabende und gemeinsame Aktivitäten ergänzt wird, um die Selbstständigkeit und sozialen Kompetenzen der Mädchen zu stärken.
Außenwohngruppe Sprantal für Jungen
Die Außenwohngruppe Sprantal bietet männlichen Jugendlichen ab 12 Jahren ein stabiles Zuhause mit strukturierter Betreuung in einem ruhigen, naturnahen Umfeld. Mit Platz für bis zu acht Jungen fördert das Programm soziale Integration, Bildung und die Entwicklung zu selbstbewussten Persönlichkeiten. Ein engagiertes Team sorgt ganzjährig für Betreuung und arbeitet eng mit den Familien und lokalen Einrichtungen zusammen, um eine erfolgreiche Erziehungsarbeit zu gewährleisten.
Erziehungsstellen
Unsere Erziehungsstellen bieten Kindern und Jugendlichen in schwierigen Lebenslagen ein familiäres Zuhause mit individueller Betreuung durch qualifizierte Fachkräfte des Hohberghauses. Diese alternative Form der Erziehung setzt auf stabile Beziehungen und gezielte Förderung, um die Entwicklung der jungen Menschen in einer vertrauensvollen Umgebung zu unterstützen. Dabei wird eng mit Fachberatungen und der Herkunftsfamilie zusammengearbeitet, um eine ganzheitliche Betreuung sicherzustellen.

Die Extra-Hilfe für Familien: Unsere teilstationären Angebote
Wenn Kinder und Jugendliche ein solides soziales Gefüge haben, aber zusätzlich pädagogische Hilfe benötigen, bieten wir ihnen und ihren Eltern eine individuelle Unterstützung. In der Sozialen Gruppenarbeit arbeiten sie gemeinsam mit unseren Pädagoginnen und Pädagogen an aktuellen Themen. Und in den 12 Tagesgruppen bauen wir Entwicklungsdefizite im emotionalen, sozialen und kognitiven Bereich ab und eigene Stärken auf.

Unsere teilstationären Angebote
Tagesgruppen
Unsere Tagesgruppen unterstützen Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 17 Jahren durch einen strukturierten Tagesablauf, der die emotionale und soziale Entwicklung stärkt. Wir fördern ihre Fähigkeiten durch Gruppenarbeit und individuelle Angebote und arbeiten eng mit den Eltern zusammen. Insgesamt bieten wir zwölf Gruppen an verschiedenen Standorten an, darunter zwei Gruppen speziell für Jugendliche ab 13 Jahren. Bei Bedarf steht ein psychologischer Fachdienst zur Verfügung.
Soziale Gruppenarbeit (SGA)
Die Soziale Gruppenarbeit (SGA) bietet eine wertvolle Unterstützung für Kinder und Jugendliche durch qualifizierte Fachkräfte, die soziale Gruppenaktivitäten mit intensiver Elternarbeit vereinen. Unsere Programme wie SGA Family, SGA Bretten und SGA Pfinztal richten sich an junge Menschen, die Hilfe bei schulischen, familiären oder persönlichen Herausforderungen benötigen. An mehreren Tagen in der Woche ermöglichen wir durch strukturierte Angebote eine sichere Umgebung, in der Kinder und Jugendliche ihre Fähigkeiten entwickeln können. Besonderen Wert legen wir auf die Zusammenarbeit mit den Eltern, um gemeinsam an aktuellen Themen zu arbeiten und nachhaltige Lösungen zu finden.
Hohberg-Minis (3 bis 6 Jahre)
Die „Hohberg-Minis“ bieten eine spezialisierte Betreuung für Kinder ab 3 Jahren bis zur Einschulung, die aufgrund eines erhöhten Unterstützungsbedarfs in regulären Kindergärten nicht gefördert werden können. In einer kleinen, geschützten Gruppe kümmern sich zwei pädagogische Fachkräfte um bis zu sechs Kinder und unterstützen ihre soziale, sprachliche und motorische Entwicklung. Die Zusammenarbeit mit den Eltern spielt dabei von Anfang an eine zentrale Rolle. Ziel ist es, die Kinder so zu stärken, dass sie langfristig in den Regelbetrieb eines Kindergartens oder einer Schule integriert werden können.

Unterstützung bei Bedarf: Unsere ambulanten Angebote
Mit unseren ambulanten Angeboten finden wir gemeinsam in und mit den Familien optimale Lösungen für ihre Herausforderungen. Beispielsweise begleiten wir junge Menschen oder psychisch erkrankte junge Frauen, die alleine leben, zu Hause, in der Schule oder an ihrem jeweiligen Aufenthaltsort. Ebenfalls gehört zu unseren vielseitigen, ambulanten Leistungsspektrum eine sozialpädagogische Familienhilfe, intensive Einzelbetreuung, Erziehungsbeistandschaften und soziale Gruppenarbeit bei Schulstart bzw. -ende.

Unsere ambulanten Angebote
Sozialpädagogische Familienhilfe (SPFH)
Die Sozialpädagogische Familienhilfe steht Eltern und Alleinerziehenden unterstützend zur Seite, wenn sie bei familiären Herausforderungen Rat und Begleitung wünschen. Auf Basis von § 31 SGB VIII entwickeln wir gemeinsam mit dem Jugendamt individuelle Lösungswege. Unsere engagierten Fachkräfte begleiten die Familien einfühlsam vor Ort, unterstützen bei Erziehungsfragen und helfen bei praktischen sowie institutionellen Angelegenheiten. Im Mittelpunkt steht die Stärkung der Familien, ihre Erziehungskompetenz zu fördern und sie zu ermutigen, eigene Konfliktlösungsstrategien zu entwickeln, um das Wohl und die Harmonie innerhalb der Familie zu fördern.
Erziehungsbeistandschaften (EBS)
Die Erziehungsbeistandschaft (EBS) bietet Unterstützung für Kinder und Jugendliche, die in bestimmten Lebensbereichen pädagogische Begleitung brauchen. Ob nach einem Klinikaufenthalt oder als Ergänzung zu anderen Hilfen – eine vertraute Bezugsperson steht ihnen zur Seite, um sie in Schule, Ausbildung und persönlicher Entwicklung zu unterstützen. Die Betreuung ist flexibel und richtet sich nach den individuellen Bedürfnissen der jungen Menschen, während das familiäre Umfeld einbezogen wird, um gemeinsam Ressourcen zu nutzen und den Bezug zu stärken.
Intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung (ISE)
Die Intensive Sozialpädagogische Einzelbetreuung (ISE) richtet sich an Kinder und Jugendliche mit besonderen Bedürfnissen, die tiefgreifendere, individuelle Unterstützung benötigen – sei es wegen schulischer Herausforderungen, Krisensituationen oder nach Klinikaufenthalten. Durch eine vertrauensvolle Beziehung zu einer konstanten Bezugsperson können sie stabile Bindungen entwickeln und persönliche Herausforderungen meistern. Unser engagiertes Team aus Fachkräften arbeitet eng mit Schulen und Eltern zusammen, um jedem Kind die bestmögliche Förderung und Begleitung zu bieten.
Soziale Gruppenarbeit (SGA) für Schulstarter
Die Soziale Gruppenarbeit SGA Schulstarter unterstützt Kinder der Klassenstufen 1 und 2 beim Übergang in die Schule. Eine Lehrkraft und eine pädagogische Fachkraft bieten am Vormittag individuelle Förderangebote, um Entwicklungsdefizite abzubauen. Ein optionales Nachmittagsmodul fördert soziales Verhalten, gemeinsames Spielen und Hausaufgaben. Intensive Elternarbeit sorgt dafür, dass die Fortschritte der Kinder im Familienalltag umgesetzt werden.
Sozialkompetenztraining (SOKO)
Das Sozialkompetenztraining „SOKO“ des Hohberghauses bietet Schulen maßgeschneiderte Programme zur Förderung der sozialen Fähigkeiten von Schülerinnen und Schülern. Dazu gehören Übungen zur Förderung von Teamarbeit, Kommunikation und Konfliktlösung, die sowohl im Klassenverband als auch in Kleingruppen durchgeführt werden. Weitere zentrale Themen sind Empathie, respektvoller Umgang miteinander und die Stärkung des Selbstbewusstseins der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. In regelmäßigen Abständen werden die Inhalte des Trainings angepasst, um den aktuellen Anforderungen der sozialen und schulischen Umgebung gerecht zu werden.
Verselbständigung
Unser Verselbständigungsangebot richtet sich an Mädchen ab 16 Jahren, die nicht mehr in ihrer Familie leben können oder aus einer stationären Wohngruppe herausgewachsen sind. In einer Wohngemeinschaft von vier jungen Frauen lernen sie Selbstversorgung, Verantwortung und Absprachen im Alltag. Sobald sie mehr Freiraum benötigen, können sie in eine eigene kleine Wohnung auf unserem Gelände umziehen. Ziel ist es, die jungen Frauen in allen Lebensbereichen zu unterstützen und ihre Selbstständigkeit in einer sicheren Umgebung zu fördern.
Miteinander.
Für Menschen.

Bedürfnisorientiertes Lernen für alle: Unsere schulischen Angebote
Wir bieten für jeden Entwicklungsstand das passende Angebot in den Klassenstufen 1 bis 10. Von der Grund- und Hauptschule bis hin zu niedrigschwelligem Unterricht. Unser Ziel ist es, Spaß am Lernen zu vermitteln. Dazu arbeiten wir mit Psychologinnen und Psychologen, Jugendämtern und Sorgeberechtigten zusammen und bieten eine maßgeschneiderte Betreuung an – sei es durch Begleitung im Schulalltag, erlebnispädagogische Programme oder eine umfassende stationäre Unterstützung.

Unsere schulischen Angebote
Das Kinderhaus „Im Brückle“: Unser Regelkindergarten
Im Kinderhaus „Im Brückle“ stehen 65 Kindern aus der Nachbarschaft rund 20 pädagogische Fachkräfte und Auszubildende zur Seite – ein ungewöhnlich hoher Betreuungsschlüssel. Genau dadurch können wir auf alle großen und kleinen Wünsche und Anliegen eingehen und die Kinder optimal auf die Schule vorbereiten. Da wir auch eine Krippe anbieten, können wir Kinder ab der 8. Woche bis zur Einschulung betreuen.

Ihre Ansprechpersonen

Christoph Röckinger
Einrichtungsleitung Hohberghaus

Remus Pepene
Bereichsleitung besondere stationäre Angebote

Ariane Maschek
Bereichsleitung teilstationäre Jugendhilfe

Andreas Gerlach
Bereichsleitung ambulante u. präventive Hilfen / AWS für psychisch kranke junge Frauen

Andrea Bach
Bereichsleitung Jugendhilfe






